TK-Beratung

 

Komplettbetreuung für TK-Firmen

Die Betreuung der TK-Firmen umfasst dabei folgende Arbeitsgebiete, die wir Ihnen aus einer Hand anbieten können:

  • Nachweis § 45g TKG durch Sachverständigengutachten
  • Audits und Sicherheitsüberprüfungen
  • Bearbeitung von Regulierungsfragen
  • Datenschutzberatung, u.a. Stellung des externen betrieblichen Datenschutzbeauftragten (DSB) nach BDSG
  • Sicherheitskonzepte
  • Erarbeitung von Sicherheitskonzepten
  • Stellung des TK-Sicherheitsbeauftragten
  • Erarbeitung von Überwachungskonzepten nach TKÜV
  • Nachweis der Konformität zu verschiedenen Anforderungen des TKG / TKÜV / TR TKÜV gegenüber der BNetzA
  • Volumenabrechnung

 

Nachweis der ordnungsgemäßen Verbindungspreisberechnung gemäß § 45g TKG durch Sachverständigengutachten gegenüber der BNetzA

Alle Telekommunikationsunternehmen, die TK-Dienstleistungen für die Öffentlichkeit anbieten, müssen jährlich der Bundesnetzagentur (BNetzA) den Nachweis erbringen, dass ihre Verbindungszeiterfassung, die damit verbundenen Abrechnungsverfahren und Datenverarbeitung – somit die Verbindungspreisberechnung – ordnungsgemäß sind.

Diese betroffenen Unternehmen sind weiterhin nach § 45g  Abs. 1. Nr. 4 TKG verpflichtet “Systeme, Verfahren und technischen Einrichtungen, mit denen Entgeltforderungen berechnet werden, einer regelmäßigen Kontrolle zu unterziehen”. Ein Weg diesen Nachweis zu führen, ist der Nachweis durch ein Sachverständigengutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen im Sinne der aktuellen Amtsblätter der BNetzA.

Unsere Spezialisten beraten Sie und übernehmen auch operative Aufgaben bei der Erstellung und Umsetzung der Forderung nach § 45g  Abs. 1. Nr. 4 TKG. Das erforderliche TK-Audit wird von unseren Billing-Spezialisten innerhalb weniger Tage durchgeführt.

 

Wem dient die Nachweisvorlage über die Sicherstellung der Abrechnungsgenauigkeit und Entgeltrichtigkeit gemäß § 45g TKG?

Mit der Einführung des Wettbewerbes auf dem Telekommunikationsmarkt erwarten die Kunden ein für sie immer besseres und kostengünstigeres Angebot von Telekommunikationsdienstleistungen. Außerdem verlassen sich Kunden darauf, dass der Rechnungsbetrag für die von ihnen in Anspruch genommenen Telekommunikationsleistungen auf einer Basis ermittelt wird, die eine korrekte Erfassung ihrer Verbindungsdaten sicherstellt.

Da es dem Kunden nicht möglich ist, die betriebsinternen Vorgänge der Anbieter daraufhin zu überprüfen, ob die Ermittlung der Verbindungsentgelte im Einklang mit den vertraglichen Vereinbarungen erfolgt, hat der Gesetzgeber mit besonderen Anforderungen des Telekommunikationsgesetzes (§ 45g) Regelungen zur Sicherstellung der Abrechnungsgenauigkeit und Entgeltrichtigkeit getroffen, die dem Kunden Vertrauen in die Ordnungsmäßigkeit der Entgeltermittlung vermitteln soll.

 

Wer ist zur Nachweisvorlage verpflichtet?

Zur Vorlage der Nachweise zur Sicherstellung der Abrechnungsgenauigkeit und Entgeltrichtigkeit und der regelmäßigen Kontrolle sind alle Telekommunikationsanbieter verpflichtet, die ihre Leistungen der Öffentlichkeit anbieten und deren Entgeltermittlung auf der Basis von zeit- und/oder entfernungsabhängigen oder auch nach volumenabhängigen Tarifierungssystemen beruhen, unabhängig vom erbrachten Dienst, der genutzten Bandbreite sowie der zur Erbringung der Dienstleistungen verwendeten Übertragungs- und Vermittlungstechnik (z.B. Festnetz, VoIP, NGN, Mobilfunk, etc.).

 

Technische Anforderungen

Die Inhalte der technischen Anforderungen an Entgeltermittlungssysteme beziehen sich auf Datenerfassung, Datensicherung und Datenübertragung. Die technisch orientierten Mindestanforderungen, welche den begutachtenden Stellen und der BnetzA als Basis für die Beurteilung der Angemessenheit der nachgewiesenen Maßnahmen gemäß § 45g TKG dienen, sind derzeit noch in    Vfg. 168/99; Abl.23 der Reg TP vom 22.12.99, Technische Anforderungen an Entgeltermittlungssysteme zur Sicherstellung der richtigen Verbindungspreisberechnung festgeschrieben. Im Rahmen dieser technischen Anforderungen wird die Abrechnung verbindungsabhängiger Telekommunikationsdienstleistungen für die Öffentlichkeit von Anbietern gegenüber ihren Kunden betrachtet. Die Abrechnung zwischen Anbietern liegt nicht im Anwendungsbereich dieser technischen Anforderungen.

 

Überwachung der Abrechnungsgenauigkeit

Der Gesetzgeber fordert in § 45g TKG eine jährliche Nachweiserbringung zur Ordnungsgemäßheit der Abrechnungsgenauigkeit gegenüber der BNetzA.

Viele TK-Anbieter wollen aber in kürzeren Zeitabständen neutral begutachtete und gerichtsverwertbare Aussagen zu Ihrem Billing erhalten. Unsere Sachverständigen können in Anlehnung an die Vorgaben des § 45g TKG monatliche Erhebungen (und damit regelmäßige Kontrolle im Sinne des § 45g  Abs. 1. Nr. 4 TKG) durchführen und die Ergebnisse gutachterlich bescheinigen.

Zusätzlich besteht – wie bei nahezu allen TK-Services – die Möglichkeit, diese monatliche Überwachung durch eine TÜV-Zertifizierung bescheinigen zu lassen und mit einem werblich nutzbaren Mehrwert zu versehen, indem z.B. ein TÜV-Prüfzeichen “Überwachte Abrechnungsgenauigkeit” vergeben wird.

Lesen Sie dazu auch: Unser Service: TÜV-Zertifizierung

 

Qualitätskennwerte

Die Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen überprüfen die Qualität Ihrer Dienstleistungen nach Aufnahme des Dienstes. Die Messung der Qualitätskennwerte gibt dem Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen eine bessere Möglichkeit seinen Betrieb zu steuern. Die Daten fallen bei einer systematischen Erfassung als Nebenprodukte an.

In Zusammenarbeit mit renommierten Anbietern können entsprechende technische Einrichtungen angeboten oder leihweise zur Verfügung gestellt werden, die diese Werte erfassen und auswerten. Die vereidigten Sachverständigen der tekit Consult Bonn GmbH können diese Daten dann aus neutraler Sicht bewerten und bestätigen.